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    Keine leichte Zeit für die Alemannia

    Eigentlich wollte Alemannia alles besser machen. Mit einem neuen Trainer sollte die Elf von der Soers den Aufstieg schaffen. Jetzt ist der neue Trainer weg, das Ende der Hinrunde in Sicht - und Aachen muss um den Klassenerhalt kämpfen.

    Die aktuelle Bilanz

    Mit 13 Punkten aus 15 Spielen muss sich die Alemannia um den Verbleib in der Liga sorgen. Die Saison ist zwar noch lang, aber gerade in der aktuellen Spielzeit sind die Abstiegskandidaten besonders gefährdet. Die Reduzierung der Regionalliga West auf 18 Teams hat zur Folge, dass die letzten fünf Teams die Klasse verlassen müssen. Im Mittelrheinpokal konnte man mit einem Pflichtsieg in der ersten Runde überzeugen. Wohin die Reise hier für die Alemannen führt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

    Pech in der Nachspielzeit

    Die Anhänger:innen der Alemannia mussten viele späte Rückschläge hinnehmen. Allein fünfmal kassierte Alemannia Aachen am Ende der Partie noch ein spielentscheidendes Gegentor. Besonders bitter verlief das Spiel gegen Tabellenführer RW Essen. Lange sah es nach einem Unentschieden aus – bis Felix Herzenbruch in der 95. Spielminute das 2:1 für die Essener erzielte.

    Reaktion auf die Ergebnisse

    Nach dem 1:4 gegen den direkten Konkurrenten RW Ahlen beurlaubte Alemannia Aachen Cheftrainer Patrick Helmes mit sofortiger Wirkung. Es sei eine Konsequenz aus den enttäuschenden Ergebnissen gewesen, aber keine leichte Entscheidung, da man weiterhin davon überzeugt sei, dass der gebürtige Kölner zur Aachener Mentalität passe.

    Aufschwung mit „neuem alten Trainer“

    Viereinhalb Jahre Alemannia-Erfahrung bringt Fuat Kilic mit, der Ende Oktober das Traineramt an der Krefelder Straße übernommen hat. Unter seiner Leitung konnte man mit einem spektakulären 5:3-Sieg gegen den SV Straelen wichtige drei Punkte im Abstiegskampf einfahren. Zwischenzeitlich verspielte die Elf vom Tivoli eine 2:0- bzw. 3:1-Führung. Jannik Mause schnürte in der 86. Minute seinen Doppelpack zum 4:3. Zwei Minuten vor Spielende machte Andre Dej dann den Deckel drauf.

    Tim Niewöhner
    Schreibt über alles rund um Aachen. Am liebsten über Fußball.

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